Unser Verständnis von Beratung

im Gesundheitswesen bzw. im Krankenhaus

 

Vorweg ein wenig Theorie:

Die Online-Enzyklopädie "Wikipedia" führt zum Begriff Beratung (engl. Consulting) aus:

"Der Begriff Beratung bezeichnet im Allgemeinen ein Gespräch mit dem Ziel, eine Aufgabe oder ein Problem zu lösen. Dabei gibt es zwei Ausrichtungen des Begriffs:

Nach Peter Block (Flawless Consulting, 1981) ist auch die Umsetzung der vorgeschlagenen Änderungen wesentlicher Teil des Beratungsprozesses."

In der Praxis ...

... verstehen wir unsere Beratung für Krankenhäuser, Reha-Einrichtungen und Arztpraxen hauptsächlich im Sinne der letzten Variante. Gerade in der Krankenhausberatung gilt es, das Know-how der Mitarbeiter vor Ort einzubinden. Kliniken haben stets ihre eigene Tradition und einen langjährigen Erfahrungsschatz.

Unser größter Vorteil besteht somit nicht aus einem "wir wissen es besser", sondern aus Erfahrungen mit anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens, also einem "wie machen es die anderen und was funktioniert anderswo besser". Die Kombination aus unseren Anregungen mit dem Wissen der Mitarbeiter bringt den Erfolg.

Wir als externe Berater bieten Führungskräften, z.B. im Krankenhaus-Management, folgende Vorteile:

Unser Vorgehen bei der Beratung von Krankenhäusern, Reha-Einrichtungen und Arztpraxen

Krankenhäuser "ticken" meist anders als herkömmliche Wirtschaftsunternehmen.

Dies gilt nach wie vor, auch wenn die gesetzlichen Rahmenbedingungen, die Verhaltensänderungen der Patienten und damit die Bedingungen des Gesundheitsmarktes insgesamt immer mehr Wettbewerb induzieren.

Das bedeutet, dass Unternehmensberatung im üblichen Sinne mit Standard-Konzepten zur Rationalisierung bei Kliniken und Spitälern häufig nicht funktioniert.

Wir möchten unser Erfahrungswissen im Gesundheitswesen als externen Impuls bei unseren Kunden einbringen und mit dem Best-Practice-Wissen der Mitarbeiter vor Ort kombinieren.

Denn die bekannte Aussage "Wir haben es schon immer so gemacht und es klappt ganz gut" kann einerseits ein großes Hindernis für Neuerungen sein, andererseits ist sie Ausdruck eines Erfahrungsschatzes und einer eingespielten Arbeitsweise (ob effizient oder nicht).

Deshalb bevorzugen wir in vielen Fällen vertrauliche Interviews mit Mitarbeitern verschiedener Hierarchie-Ebenen und Berufsgruppen. Dabei werden Schwachstellen und Probleme offen gelegt. Solch eine objektive Analyse kann nur von extern durchgeführt werden, da auch die Ebene der Führungskräfte beurteilt werden muss.

Dies beweist sich insbesondere bei sensiblen Beratungsthemen wie der Personalführung und -entwicklung, aber auch bei Reorganisationsprojekten, die Veränderungen im Personaleinsatz und der Kompetenzverteilung mit sich bringen.

In den Beratungen darüber, wie man Schwachstellen ausbessert und wie man Abläufe und Prozesse neu modelliert, wird ebenfalls unser externes Know-how mit dem Praxiswissen der Mitarbeiter vor Ort zusammengebracht. Mittel dazu sind meist Arbeitsgruppen und zur Koordination mehrerer Arbeitsgruppen ein Lenkungsausschuss.

Wir sorgen dabei für Stringenz und greifen in verfahrenen Situationen moderierend ein.

Beratung ist für uns also kein Dozieren, kein bloßes Abliefern von Schemata und Konzepten. Wir analysieren den Zustand, erarbeiten gemeinsam mit unseren Kunden Lösungen und unterstützen bei der Umsetzung im Arbeitsalltag.

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