Klar, Zertifizierung – aber wer macht‘s?

Die Lösung ist ein externer QMB/Koordinator!

 

Wer Zentrum ist, zieht die Fälle an sich. Doch die Hürden, die es zur Zertifizierung eines Organkrebs-Zentrums zu bewältigen gilt, sind enorm. Die Schwierigkeit liegt in der Regel nicht darin, eine hohe Behandlungsqualität oder die nötigen Fallzahlen zu erreichen. Vielmehr sind es die komplexen Formalitäten, die einen enormen Aufwand verursachen.

Die Vorbereitung bindet Personal und erfordert obendrein Know-how und idealerweise Erfahrung mit den umfangreichen Anforderungen der OnkoZert bzw. der Fachgesellschaften. Ein Ausweg aus dem Dilemma bieten zeitweilig eingesetzte externe Qualitätsmanagementbeauftragte bzw. Zentrumskoordinatoren, wie sie die JOMEC GmbH stellt. Mit ihnen kann Fachwissen, ein stringentes Projektmanagement sowie weitere Leistungen nach Bedarf „hinzugekauft“ werden. Das lohnt sich immer dann, wenn die Personaldecke für die­se Extraaufgaben zu dünn ist oder zu wenig Erfahrung verfügbar ist. Flexible Betreuungsverträge und eine realistische Projektplanung geben Kos­tensicherheit, sodass nur so viel Unterstützung abgerufen wird, wie tatsächlich nötig ist.

Die großen Baustellen der Zentrumszertifizierung:

Erhebungsbogen:

Der „Bogen“ besteht aus rund 50 Seiten mit detaillierten Anforderungen. Hinzu kommen Antragsformulare mit strukturellen Angaben. Der Erhebungsbogen muss ausgefüllt und die nötigen schriftlichen Nachweise zusammengestellt werden.

Interne Audits:

Regelmäßige interne Audits müssen nachgewiesen werden, Mitarbeiter sollten entsprechend geschult werden.

Qualitätshandbuch und Prozessbeschreibungen:

Anknüpfend an evt. bereits vorhandene QM-Handbücher ist ein zentrumbezogenes Handbuch zu erstellen, was auch die Kooperations­partner einbezieht. Nur in den seltensten Fällen liegen die dazu nötigen abgestimmten Ablaufdiagramme und Checklisten parat.

Qualitätszirkel:

Um diverse Aufgaben und Teilprojekte abzuarbeiten, die zur Erfüllung der Anforderungen notwendig sind, ist die Einrichtung und Moderation von kleinen Qualitätszirkeln zielführend. In den Arbeitsgruppen können auch Ablaufverbesserungen erarbeitet werden.

Befragungen:

Für die Zertifizierung sind regelmäßige Einweiser- und Patientenbefragungen gefordert. Eine rasche Einführung und Aufbereitung von bereits vorhandenen Daten ist sicherzustellen.

Marketing:

Zum guten Marketing gehören neben dem Einweisermanagement auch Medien zur Patienteninformation inkl. nutzerfreundlichem Internetauftritt, wobei auch dabei alle  Kooperationspartner eingebunden sein müssen. Auch diese Maßnahmen sind Voraussetzung für die Zertifizierung.

Überwachungsaudit:

Auf die Erstzertifizierung folgen jährliche Überwachungsaudits, mit Vorlage des aktualisierten Erhebungsbogen. Dessen Anforderungen steigen automatisch. Bis zum ersten Überwachungsaudit sollten die nötigen QM-Routinen aufgebaut sein, sodass künftig die externe Unterstützung reduziert werden kann.

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