Schicksal offene Forderungen?

Sorgen Sie für schnelle „MDK-sichere” Abrechnungen!

 

Bundesweit beklagen rund 95 Prozent aller Krankenhäuser Zahlungsverzögerungen in größerem Umfang, 60 Prozent sind von Zahlungsverweigerungen betroffen. Durchschnittlich kommt es bei rund 31 Prozent der stationären Fälle zu Zahlungsverzögerungen bzw. -verweigerungen, also bei fast jedem dritten Patienten*!

Auf diese Weise laufen durchschnittlich 1,3 Millionen Euro an Außenständen pro Krankenhaus auf. Rechnet man die Außenstände innerhalb der Zahlungsfrist mit ein, so ergibt sich die erschreckende Zahl von 3,6 Millionen Euro!

Würden die Forderungen fristgerecht beglichen, könnte die Liquidität spürbar steigen und Kreditzinsen eingespart werden. Die Schuld an der Misere allein auf die Kassen zu schieben, greift allerdings zu kurz:

Die seitens der Krankenkassen „häufig gegenüber den Krankenhäusern geltend gemachten Gründe“ für die Zahlungsverzögerung bzw. -verweigerung sind bei 80 Prozent der Häuser tatsächliche oder vorgebliche MDK-Prüfungen, bei 33 Prozent Probleme mit dem Datenaustausch nach § 301 SGB V und bei 32 Prozent der Häuser „sonstige Gründe“ wie

  • Bearbeitungsrückstände, organisatorische Probleme, Zuständigkeitsfragen,
  • Substituierbarkeit stationärer Behandlung durch ambulante Leistungen,
  • Kodierungsfragen und -probleme sowie
  • unvollständige Unterlagen

Dies sind hausgemachte Probleme, die sich häufig über die Jahre gewohnheitsmäßig einschleichen.

Bei weiteren 31 Prozent der Häuser werden Zahlungen schlicht ohne Angabe von Gründen verzögert. Sicher ein Unding – zumal Rechnungen de jure binnen 14 Tagen nach Eingang zu begleichen sind. Und das selbst dann, wenn Beanstandungen rechnerischer oder sachlicher Art vorliegen, wie das Bundessozialgericht klarstellt.

Abweichungen von der Zeitvorgabe der Rahmenempfehlung sind zwar möglich. Im Grundsatz gilt jedoch nach § 11 I KHEntG „zeitnah“. Sollten berechtigte Beanstandungen vorliegen, müssen Beträge rückerstattet werden.

Hausgemachte Zahlungsverzögerungen vermeiden!

Der optmimale Prozess bis zur Rechnungsstellung beginnt bereits bei der Entlassung. Infografik © JOMEC GmbH. Klicken zum Vergrößern.

Schnelle Abhilfe ist gefragt, genauer eine Verbesserung und Beschleunigung der Abläufe hin zur Rechnungsstellung.

Dazu zählen ein systematisches Entlassungsmanagement sowie Verfahren, um die Kodierqualität zu optimieren und eine schnelle Abrechnungsfreigabe und Rechnungsstellung sicher zu stellen (siehe Ablauf-Schema). Ein effektiv strukturiertes Mahnwesen kommt hinzu, wobei nicht nur die Mitarbeiter der Rechnungsstelle gefragt sind, sondern auch die behandelnden Ärzte, die die Kooperation mit dem MDK verbessern können.

Funktionieren diese Abläufe reibungslos, kann ein guter Teil der Forderungsausfälle oder -verzögerungen künftig ausgeschlossen werden.

Wir überprüfen im Rahmen einer Kurzanalyse die Verfahren in ihrem Haus, um Schwachstellen aufzudecken und schlagen konkrete Verbesserungsmaßnahmen vor.

Fakultativ begleiten wir natürlich auch in einem weiteren Schritt die Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen an Ihrem Haus.

Sprechen Sie uns gerne an, wir freuen uns auf Ihren Anruf!

TOP
Material, Informationen und Hinweise zum Thema

Was können wir für Sie tun?
Leistungen im Bereich Management/Controlling

© JOMEC GmbH 2005-2010

Fon 030-32 666 124-0

Fax 030-32 666 124-9

Mail info@JOMEC.de

  • Management-Risikoaudit reduziert Haftungsrisiken
    Geschäftsführer, Chefärzte und andere Führungskräfte müssen qua Funktion auch für das Fehlverhalten anderer einstehen. Sie sollten ihre Haftungsrisiken kennen und sich schützen. mehr
  • Personaleinsatz und Personalbedarf synchronisieren
    Weniger Wartezeit und Unzufriedenheit. Gerade im Funktionsbereich lohnt es sich, Personaleinsatz und Bedarf zu synchronisieren.mehr
  • Qualitätskliniken.de - Mitmachen oder nicht?
    Qualitätskliniken.de ist als neues Internetportal ans Netz gegangen. Was es bringt und ob es sich lohnt, mitzumachen.mehr
  • Zertifizierung von Zentren
    Zentrumszertifizierungen verursachen enormen Aufwand. Wir nennen die wichtigsten „Baustellen“. Bei dünner Personaldecke hilft ein externer QMB ... mehr