Zuckerbrot statt Peitsche?

Kostenbewusstsein ist Führungsaufgabe!

 

„Irgendwann ist doch auch mal Schluss mit dem Sparen, irgendwann geht es einfach nicht mehr!“

Das genannte Zitat ist bei Ärzten, Pflegekräften und vielen anderen Mitarbeitern von Krankenhäusern häufig gehörtes Leitmotiv. Es drückt eine Haltung aus, die vier wesentliche Aspekte beinhaltet:

In der Summe resultieren daraus Passivität oder eine Kontrahaltung in Bezug auf Sparmaßnahmen.

Die Haltung ist auf den ersten Blick durchaus verständlich.

Schließlich haben viele Krankenhäuser ihre Hausaufgaben schon gemacht und die großen Kostentreiber gebändigt. Bettenabbau, Outsourcing, Personalumbau, Leistungsverlagerung in den ambulanten Bereich und vieles mehr. Der simple Trick ist: nach diesen großen Einschnitten liegt das Sparpotenzial im „Kleinvieh“, das den sprichwörtlichen „Mist“ macht. Beispiele sind Pünktlichkeit und Stringenz im OP-Programm, überflüssige Wartezeiten, unkoordinierte Terminverwaltung, Details in Fragen des medizinischen Bedarfs, aber z.B. auch schlechte Organisation und Servicequalität in der Geburtshilfe, die überflüssige Kosten verursachen oder — fast noch schlimmer — zu Patientenschwund führen.

Kostenbewusstsein durch 3 Maßnahmen

Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen, muss aber für jedes Haus individuell erarbeitet werden. Das heißt: jeder Mitarbeiter muss in seinem Arbeitsbereich alle Möglichkeiten ausschöpfen, um effizient und ressourcensparend zu arbeiten.

Unerlässliche Voraussetzung ist Kostenbewusstsein! Dies wird maßgeblich gefördert durch 3 Elemente:

Mit diesen Mitteln fördert man eine Unternehmenskultur, ...

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